Intro #14

Als Vorgeschmack auf die Printausgabe #14 finden sie hier bereits das Intro der Ausgabe. So in einer Woche liegt der Hype dann an den (un)bekannten Stellen aus.

Intro Nr. 14

Ein dreifaches Oi und herzlich willkommen zur Schneeglöckchenausgabe des Letzten Hypes. Seit unserer letzten Ausgabe ist in Würzburg bestimmt sehr viel passiert. Nur werden sie hier nichts davon lesen. Und auch wenn noch so viele StudentInnen „Würzburg brennt!“ rufen: Ein Feuer habe ich noch nicht gesehen.

„Gähnende Langeweile, dies ist der Boden, auf dem Punkrock entstand!“ Ein Zitat, das ich irgend woher aufgeschnappt habe. Ich bin mir aber sicher, dass auf dem Boden der gähnenden Langeweile auch die Meerscheinchenzucht entstanden ist. Mit Schlonzo dem Geachteten in einem Hasenkostüm und einer ungenierten Schwäbin machte ich mich doch im Herbst tatsächlich nach Veitshöchheim auf, um eine Meerschweinchenschau zu besuchen. Fragen sie mich nicht warum, höchstwahrscheinlich wegen dieser gähnenden Langeweile. Ich habe mich nie für Meerschweinchen interessiert, und tue es auch jetzt nicht. Wie verdammt noch mal kann es sein, dass ich bei einer Tombola, in der die Gewinnchance angeblich 50/50 beträgt, fünf mal hintereinander die Niete ziehe? Wenigstens habe ich dann beim sechsten Male einen Schwimmreifen gewonnen. Wussten sie eigentlich, dass Meerschweinchen einen Stopfdarm besitzen? Sie müssen ununterbrochen Fressen, und wenn einmal das Futter ausbleibt, dann bilden sich Blähungen, die über Tage anhalten und sehr schmerzhaft für die Tierchen sind. Ich stelle mir das so vor wie eine Überdosis Sojasteaks im menschlichen Magen. Oder in meinem zumindest. Bei dieser Ausstellung hing auch ein Grußwort des Bürgermeisters, der davon berichtete, dass Touristen sich an den Gardasee erinnert fühlen, wenn sie in Veitshöchheim am Main spazieren gehen. Ich war zwar noch nie am Gardasee, aber ich glaube jetzt weiß ich, dass ich dort niemals hin will.

Soviel zu den Meerscheinchen. Ein Vogelo hat mir erzählt, dass angeblich Jojo Schulz in Zukunft das AKW-Gelände als Zweigstelle der Posthalle nutzen darf. Wurden da die geheimen Begehren des Jojo S. Am Ende doch noch wahr? Erst brennt man das Dorf nieder, nach dem Bürgerkrieg reitet man auf einem Maulesel wieder in das zerstörte Kaff und will als Held gefeiert werden? Zum Glück wissen noch ein paar Menschen, wer sich da als Retter darstellen wird, und werfen hoffentlich statt Rosenblüten faule Früchte.

Und ich habe nicht die geringste Ahnung, was diese Anekdote mit der kommenden Ausgabe zu tun haben soll. Aber irgendwer muss ja ein Intro schreiben. Also zumindest ich wäre enttäuscht, wenn es keines gäbe. Jörg Finkenberger glaube ich wäre ganz froh, wenn man das Intro weglassen würde. Den Gefallen werde ich ihm nicht tun. Nie!

Für immer Ihr
Hunter S. Heumann


5 Antworten auf „Intro #14“


  1. 1 Tom K. 23. Februar 2010 um 17:50 Uhr

    Hey Hunter,
    leider gehöre ich nicht zu denen, die sich erinnern, wer sich da als Retter darstellen wird. Klär mich auf!
    Grüße
    Questioner Tom

  2. 2 @tom 24. Februar 2010 um 17:03 Uhr

    Ich glaube, dieser ist benannt worden! Er ist der Betreiber einer Location in Würzburg, die vor einiger Zeit eröffnet hat und so ähnliches Programm, wie das AKW macht, mit sehr vielen Konzerten. Außerdem hat es etwas mit der Post zu tun und mit riesigen Hallen.

  3. 3 @ hype 25. Februar 2010 um 1:18 Uhr

    buuuuuhhhh!!! raus!!! stinkt!!!!

  4. 4 @@hype 25. Februar 2010 um 8:39 Uhr

    Stimmt. Hype raus, der stinkt!

  5. 5 Tom K. 25. Februar 2010 um 12:59 Uhr

    „Ich glaube, dieser ist benannt worden! Er ist der Betreiber einer Location in Würzburg, die vor einiger Zeit eröffnet hat und so ähnliches Programm, wie das AKW macht, mit sehr vielen Konzerten. Außerdem hat es etwas mit der Post zu tun und mit riesigen Hallen.“

    Klingt aber doch ganz cool! Warum dann ober die Bürgerkriegsrhetorik???

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