Studentenbewegung abschalten!

Es ist nur noch peinlich, es ist nicht mehr zum aushalten. Fast jeden Tag „witzige Aktionen“, sie haben wirklich nichts verstanden. Wollt ihr euchjetzt endlich eurer Haut wehren, oder wollt ihr es bleiben lassen? Wollt ihr die Tretmühle abschaffen, oder wollt ihr es nicht? Eure Aktionen verraten es: sie hat euch längst abgeschafft.

Sich tot hinlegen („die freie Bildung ist tot!“)! „Free hugs!“ Bildungsmärchen! „BOLOGNAise!“ „Uni räumen!“ FUCK!

Ja, oder nein, zur Uni, zum Fleiss, zur entfremdeten Wissenschaft, zur Arbeitsteilung, zum Standort, zu Deutschland. Und weil ihr zu schwach seid, nein zu sagen, frisst euch euer „ja mit Einschränkungen“ auf, und ihr habt es verdient. Mit dem Teufel wettet man nicht. Und dass ihr zu bekloppt seid, das zu verstehen, das wissen ja wir, aber damit es alle wissen, deswegen habt ihr eure Aktionen.

Wenn man keinen Geschmack hat, und keinen Verstand, aber dafür genug Frohsinn, denn man für „Kreativität“ hält, und wenn man derart stumpf ist, solche Aktionen für „witzig“ zu halten, und derart unbeleckt, solche Kalauer von 1987 für „mal was neues“ – Herrgott, dann soll man es halt machen, aber bitte, bitte, bitte:

: verschont mich damit! Das Gefühl der Fremdpeinlichkeit, und die Scham, solche Trottel wie euch einmal fast, aber auch nur fast, für satisfaktionsfähig gehalten zu haben, bringen mich um.

Auf der anderen Seite: wir alle wissen, dass man solche Anfälle von biederer „Kreativität“ wie diesen auf, wie es unser Hunter S. Heumann ausdrücken würde, einer Arschbacke absitzen kann. In einem halben Jahr ist das vergessen, und ihr furzlangweiligen Existenzen verausgabt euren funkelnden Humor wieder darauf, wo er herkommt, und macht eine witzige Präsentation für eine verschissene Seminararbeit, von der ihr nicht einmal ahnt, dass sie euch eigentlich genausowenig interessiert; weil euch überhaupt nichts interessieren kann. Ihr seid, und bleibt, Studenten, und wollt, zu eurer Schande, auch nichts besseres sein.

Ich erfriere lieber eines Tages unter einer Brücke, als auch nur einen weiteren Tag eine von euch zu sein.

Herzlichst:

Evi Schmitt


19 Antworten auf „Studentenbewegung abschalten!“


  1. 1 Filterfuchs 26. Januar 2010 um 10:34 Uhr

    mann mann, was für eine aggression. vielleicht mal boxen gehen, evi?
    oder n parmal gegen die wand hauen, das half mir früher auch immer….

  2. 2 Ticket Point 26. Januar 2010 um 15:09 Uhr

    Das ist ja ganz schön krass hier die Meinung die du vertrittst. Wohl überwiegend schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht,hm?
    Also, ich muss zwar zustimmen, die meisten Studenten an der Uni würd auch ich metaphorisch gesprochen „in die Tonne Kloppen“ wollen, aber ich schließe mich dabei ja wehement aus,…genau wie du…also muss es ja ein paar vereinzelte, kluge Existenzen auf diesem Planeten, auch in Uninähe geben.
    Ich würde mich jedenfalls an deiner Stelle nicht so überaus gehässig und unentspannt gegenüber anderen Menschen im Allgemeinen äußern, denn das sollte dann auch darauf schließen lassen, dass du da verdammt noch mal drüber stehst..und zwar weit drüber stehst, wenn du dir rusnimmst so verallgemeinert drüber herzuziehen.
    Wieso sitzt du nicht stattdessen schon seit längerem in Gremien und setzt dich für deine Ziele, die deiner Idealmeinung nach ja allen zu Gute käme ein? So egoistisch, dass du niemanden daran teilhaben lassen willst, oder hast du nicht die Eier dazu eine dumme, dadurch doch sicher all zu leicht zu „regierende“ Menschenmasse zu lenken?
    Ich an deiner Stelle würde mir, trotz höchstwahrscheinlicher Löschung diesen Kommentares deinerseits, als Zeichen dafür, nicht Stellung beziehen zu können, woraus folgt, dass du meinst, es nicht zu wollen, darüber dann nochmals Gedanken machen. …oder rettet dich die Tatsache, dass du in einem halben Jahr fertig bist an der Uni etwa davor ausseruniversitärisch zu denken? DAS wäre sehr traurig!

    evi schmitt: du hast ganz einfach gar nichts verstanden. „wieso sitzt du nich stattdessen schon seit längerem in gremien“? das kann doch keine ernstgemeinte frage sein, oder? mich „in gremien“ „für meine ziele“ einsetzen, du hast ganz einfach keine ahnung, wer ich bin. oh, und, ja, natürlich löschen wir alle eure kommentare, wie du überall sehen kannst, weil nämlich wir die ich-schwachen konformisten sind, die nichts abweichendes ertragen, und nicht etwa ihr.

  3. 3 - 26. Januar 2010 um 17:29 Uhr

    true.

  4. 4 Karl von Medina 26. Januar 2010 um 17:54 Uhr

    @ticketpoint: krass ist das die bierdose 75 jahre alt wird.
    http://www.tagesschau.de/schlusslicht/bierdos100.html

  5. 5 O)(O 26. Januar 2010 um 18:21 Uhr

    „In Gremien sitzen“.

    Wie sie an einem zerren, ja förmlich darum bettel ihren, als „Protest“ verkleideten, institutionellen Stumpfsinn durch bienenfleissige Mittäterschaft zu adeln.
    Nach dem xten Studiprotest, scheint mir der aktuelle (2008-2010) der konformistischse Höhepunkt dieses alle Jahre wiederkehrenden Spektakels zu sein.

    Hinter den hier und auch anderswo penetrant hervorgebrachten jämmerlichen Apellen an Gemeinschaftssinn und universitäre Klassensolidarität, scheint das Fünckchen einer Ahnung vom eigenen Totalversagens zu stecken. Immerhin.

  6. 6 ??? 26. Januar 2010 um 20:38 Uhr

    und was macht dich besser als den rest?

  7. 7 zacbrown 27. Januar 2010 um 1:59 Uhr

    du sprichst mir aus der seele, hast genau die richtigen worte gefunden, es war eine genugtuung für mich deinen text zu lesen, dankeschön

  8. 8 ulrich 27. Januar 2010 um 2:23 Uhr

    Ich finde es köstlich, wie sehr deine Hasstirade der Polemik gleicht, mit der reaktionäre Geister die Protestierenden überziehen. Was dich mit ihnen verbindet, ist offenbar, dass der Wille zu aktiver Veränderung, den diese Leute aufbringen, bei dir wie bei ihnen tiefe Verunsicherung auslöst. Anders ist deine Aggression nicht zu erklären. Du wirst jetzt meinen Begriff von Veränderung als einen falschen kritisieren wollen – aber, so leid es mir tut, ich sehe kein ausreichendes revolutionäres Potenzial unter meinen KommilitonInnen. Was die Protestierenden von dir unterscheidet, ist, dass sie sich auf diese Feststellung hin nicht beleidigt in ihr stilles Kämmerchen zurückziehen und trotzig vor sich hinbloggen, sondern gemeinsam nach den Hebeln zu suchen, an denen man ansetzen kann, um wenigstens für etwas mehr Gerechtigkeit und Eigenverantwortung zu sorgen. Kein richtiges Studieren im falschen Leben? Kein richtiges Leben im stillen Kämmerchen…

    evi schmitt: was für ein wille zur aktiven veränderung eigentlich? sehe ich nicht. ich sehe nur leute, die für die uni, und für den fleiss, und für die arbeitsteilung, und für deutschland sind, aber meinen, dass die oberen alle diese schönen dinge schlecht verwalten. ich habe an einer solchen bewegung kein interesse, und ich finde euere haltung zur hierarchie, zur ware und ihrer gesellschaft, zum staat (alles dinge, auf deren seite ihr euch stellt), so niederträchtig, dass ihr und ich nicht auf derselben seite stehen können. das hast du gut erkannt. es gibt wohl nicht nur 2 seiten: die reaktionäre und ihr, sondern die rechten, die linken und uns.

  9. 9 ulrich 27. Januar 2010 um 15:06 Uhr

    Das mag sein, aber wenn jemand in 20 Jahren fragen würde, wer denn mehr dafür getan hat, dass die universitäre Bildung weniger an den Anforderungen des Marktes ausgerichtet ist und dass Menschen aus alles Milieus eine Chance auf intellektuelle Selbstverwirklichung haben, dann werdet nicht „ihr“ es sein, sondern die Linken. Die bloße Feststellung, dass der bürgerliche Bildungsbegriff, die Produktionsverhältnisse und die Nation scheiße sind – Ideen, die ich und vermutlich auch viele im Bildungsprotest teilen –, reicht mir als emanzipatorische Praxis einfach nicht aus. Habt ihr euch denn (aus Angst, korrumpiert zu werden?), so weit von der Hoffnung verabschiedet, euer eigenes Tun könnte einen Unterschied machen, dass ihr es bei geistiger Selbstbefriedigung im Letzten Hype belassen müsst? Was mich an dieser resignativen Haltung stört, ist, dass sie nicht verzweifelt, sondern zutiefst narzisstisch ist.

    evi schmitt: wenns aber ein bisschen verzweifelter wäre, und weniger narzisstisch, dann wärs sympathischer, nicht? ich übersetze dir mal ins klare, was du grad eben gesagt hast: ihr habt uns lieber verzweifelt als übermässig selbstbewusst. kann ich sehr gut verstehen! so hätte ich meine gegner natürlich auch gerne.

    was mich zweitens amüsiert, ist das ewige argumentieren mit dem erfolg, so als ob ihr einen hättet. habt ihr nicht, und werdet ihr nicht, und das ist eure schuld. deswegen seid ihr übrigens, obwohl ihr so aktiv seid, so wenig in gefahr, korrumpiert zu werden, wie wir.

    und zuletzt sind mir leute verdächtig, die glauben, mit der uni die „intellektuelle selbstverwirklichung“ zu verteidigen. verdächtig der geistigen schlichtheit, nämlich. – übrigens interessant, dass unsere urteile über die gesellschaft und die nation angeblich von so vielen, auch dir, geteilt werden. man fragt sich nur, wo denn zu jeder wm die ganzen schwarzrotgold angeschmierten deppen herkommen, und verschiedenes mehr.

  10. 10 Theo 27. Januar 2010 um 15:24 Uhr

    Super Text. Mehr gibt es nicht zu sagen.

  11. 11 Pimo 27. Januar 2010 um 16:21 Uhr

    Finde den Text auch gut und ehrlich.

    Einige Kommentare dazu sind wohl eher Produkte eines naiven Wunschdenkens und totaler Selbstüberschätzung bzw Ignoranz.

    Denn wenn ihr die Gesellschaft in der wir leben wirklich etwas verstanden hättet, wie ihr es hier suggerieren wollt, (das ist auch immer gleiche, „ich weiß, es gibt an der Uni viele, die nichts verstehen, aber ich bin keiner davon“)hättet ihr Euch schon längst von der Idee verabschiedet, man könnte mit dieser Art von Protest etwas verändern…

  12. 12 O)(O 27. Januar 2010 um 16:23 Uhr

    Man schaue sich nur die Liste derer an die den „Protestierenden“ ihre Solidarität erklären:
    Die Grünen
    Die Bezirksdiozöse
    Die Lehrergewerkschaft
    IG Metall
    UniprofessorInnen
    etc. usw. pp. blabla…
    und all die anderen Arschkriecher.
    Und anstatt diesen unangenehmen Leuten ein beherztes: „Fickt euch… ihr organisiert tagtäglich die Verhältnisse die jeder Beschreibung spotten… eure Soli könnt ihr euch dahin schieben wo es dunkel ist“ entgegenzuschleudern, listen die Schwachmaten und universitären NichtskönnerInnen diese UnterstützerInnenliste auch noch auf ihrem Blog. Unverhohlen stolz den entscheidungsbefugten Kräften mit den eigenen „Protesten“ offensichtlich nicht im geringsten in die Quere gekommen zu sein, noch nicht einmal ein leichtes Unbehagen provoziert zu haben.
    Was soll das? Die haben ja noch nicht einmal kapiert wer ihnen die Bachelor und Masterscheisse eingebrockt hat.
    Warum sollte ich mir als Communist bei soviel verschmockter Borniertheit in Totalverblendung die Mühe machen und meine letzten Kräfte aufbringen um diesen Leuten einen erleichterten Studiengang zu ermöglichen? Nö!
    Meine Aufgabe ist es die Verhältnisse beim Namen zu benennen.

    Studis: was ihr da veranstaltet ist nicht mal ein billiger Abklatsch dessen was „Protest“ bedeuten könnte. Ihr kastriert jegliche originäre Unmutsbekundung präventiv, indem ihr mit euerm Arsch nicht einmal gedanklich aus diesen Verhältnissen herauskommt. IG Metall, die Grünen, Linkpartei, GEW, Diozöse = Funktionärspack. Asta = Funktionärspack in Ausbildung! Folglich interessiert es mich einen Dreck ob ihr Autobahnen besetzt oder gar Steine schmeisst. Was ihr an „Protesten“ veranstaltet ist eine reine Lautäusserung eures klassenspezifischen Unmutes ob der zunehmend ungemütlich eingerichteteten Bedingungen zur Heranbildung eurer besserbezahlten Arbeitskraft. Zur Wahrung eures Privilegs. Jegliche revolutionäre Attitude eurerseits ist reine Selbstlegitimation und Perfektionierung des Spektakels. Kurz: Konterrevolution!

    Das ist ganz simpel, euch gilt es zu hassen.

  13. 13 Schmus 28. Januar 2010 um 18:22 Uhr

    „Das ist ganz simpel, euch gilt es zu hassen.“

    Du hast einen an der Waffel.
    Ich fand das Vorgehen auch alles andere als gut, aber hier mit solchen Parolen zu kommen, zeugt einfach von unreflektiertem Hass, ähnlich wie er auch bei den Faschos zu finden ist.
    (Übersetzt: „Ihr seid anders als ich, Euch gilt es zu hassen.“)

    Grab Dir ein Loch, und komm nicht mehr raus.

    Herzlichst, Schmus

  14. 14 Ulrich 29. Januar 2010 um 1:25 Uhr

    Dass es viele gibt, die Nation und bürgerliche Gesellschaft ablehnen, habe ich nicht gesagt, sonst würde ich auch meinem eigenen Argument widersprechen, dass es nicht genug revolutionäres Potenzial für eine Umwälzung der Verhältnisse gibt. Ich glaube aber, dass es unter den Protestierenden Menschen gibt, die Raum für etwas mehr Gerechtigkeit und Autonomie sehen, auch wenn sie die Verhältnisse prinzipiell ablehnen, unter denen diese geschaffen werden müssen. Eure Totalverweigerung mag zwar konsequent sein, aber sie entspringt einem eindimensionalen Weltbild.

    Ganz genau, intellektuelle Selbstverwirklichung im Bildungssystem ist momentan nicht möglich. Die Universität will keine emanzipierten Köpfe, sondern züchtet qualifizierte Arbeitskräfte zur Fütterung des Arbeitsmarktes. Ich hätte gerne, dass sich das im Rahmen des Möglichen ändert. Dass man sich dabei mit Personen und Institutionen abgeben muss, deren Gesinnung bzw. Funktionslogik man verabscheut, und dass man dadurch der Weltrevolution keinen Schritt näher kommt, ist schade, aber unumgänglich – es sei denn, man will sich damit begnügen, „die Verhältnisse beim Namen zu benennen“, was sich bisher allerdings überraschenderweise als noch erfolgloser erwiesen hat als die Bildungsproteste.

    evi schmitt: sich begnügt? naja. wir verweigern uns in der tat, aber nicht, wie du meinst, irgendeiner sinnvollen betätigung, sondern dingen, die uns völlig sinnlos und dabei noch nicht einmal ungefährlich aussehen. wie zum beispiel, ganz konkret, eurer praxis. die ist uns nicht einfach zu wenig, wie du uns mit absicht unterstellst, sie ist auf so unglaublich viele arten falsch. muss man gegenüber instanzen, die einen ignorieren, zb mit dem herrn präsidenten, sich so unterwürfig verhalten? muss man so albern und oberflächlich, oder besser: langweilig und platt agitieren? muss man mit seinen forderungen so zurückhaltend sein, dass auch der gegner zugeben muss, dass das ja alles gut gemeint sei? ja, das muss man, an eurer stelle wohl. deswegen wollen wir nicht an eurer stelle, und für euren bankrott auch nicht haftbar sein. und natürlich, euer erfolg heiligt die jämmerlichen mittel! welcher erfolg allerdings nicht eintritt, und mit gewissem recht.

  15. 15 komitee für proletarische selbstbewaffnung 30. Januar 2010 um 19:34 Uhr

    @Schmus: Du kannst nicht bestreiten, daß O)(O von den neöcömmünistinnen den Hass auf die infantil, staatsgläubig und konformistisch rebellierenden Studiprotestheinis aus dem „intellektuellen Mittelstand“ (A. Pannekoek) wie ich finde sehr richtig begründet hat. Lächerlich übertrieben ist es allerdings, sie als „konterrevolutionär“ zu kennzeichnen, denn das würde ja eine Revolution voraussetzen (die bekanntermaßen zur Zeit „eher weniger“ in Sicht ist). Ich schiebe das mal auf diesen komischen Jargon des Situationismus, der die Kritische Theorie noch nicht einmal von Bücherrücken oder Klappentexten her kennt.

    Also geh‘ dich mal lieber selbst in deine sumpfige Jauchegrube verbuddeln.
    PS – Ein musikalischer Beitrag zur Debatte: http://antilopengang.de/media/panik-koljah-nmzs_-_spastikdesaster_-_11_-_fick_die_uni_feat_danger_dan.mp3

  16. 16 antagonist 30. Januar 2010 um 23:40 Uhr

    Wir stehen euch nicht im Weg.
    Wir sind nur jene, deren eure Verbitterung gilt.
    Eine Verbitterung, die die unsre ist.

    Verbitterung beim Blick in den Spiegel,
    wie beim Anblick eures Antlitz,
    beim Lesen eurer Worte.

    Zorn hat euch kalt gemacht, inhuman.
    Ohne Antworten verharrt ihr im Dickicht.
    daraus hervor, schreit ihr, damit euch überhaupt jemand gewahr.

    Nicht wir sind euer Problem,
    eure Ratlosigkeit, eure Einsamkeit ob des Weges, der zu gehen.
    Keiner, der euch folgt.

    Die Worte „lächerlich“ „Konterrevolution“ „Hass“,
    sie schmücken eure Augen, wenn ihr uns seht,
    bis zu jenem Tag an dem ihr blind vergeht.

    Sie, deren Mark nie entbrannt,
    sie starren gen Boden.
    Sehen weder euch, noch uns.

    Euer Geistes Väter, sind die unsern,
    jene Revolte, welch Sehnsucht zürnt mich nach ihr.

  17. 17 komitee für proletarische selbstbewaffnung 31. Januar 2010 um 6:21 Uhr

    wärst du dämliche arschgeburt kein idiot geworden, hättest du selbsternannter „antagonist“ es zum dichter gebracht.

    herzlichst: deine mutter

  18. 18 Schmus 31. Januar 2010 um 12:29 Uhr

    @ Komitee:

    Ich finde einfach das der Hass der Neokommunisten nicht ein paar unbeholfenen Protestlern, sondern dem eigentlichen Feind gelten sollte.
    Was ist daran so verkehrt?
    Lasst mich raten, ich habe „einfach nichts verstanden“…

    admin: nur mal aus interesse, und weil ich diesen satz so oft höre, wer ist denn eigentlich dieser eigentliche feind? die kapitalistenklasse, oder der staat? von der ersten habe ich bisher noch nichts zu gesicht bekommen, und vom zweiten wird dir jeder trottel auf der strasse bestätigen, dass das „wir alle“ sind, oder zumindest sein sollten… ich meine: wer immer vom „eigentlichen feind“ redet, will (im besten falle; der anklang an carl schmitt oder schlimmeres ist ja auch auffällig) im besten falle darüber täuschen, dass diese welt von „den unseren“, vom proletariat, produziert wird, und aufrechterhalten wird allein durch ihre zustimmung. wer ist der feind? diese gesellschaftsordnung, und die, die sie möglich machen. und wer macht sie möglich? es muss euch brüdern auch einmal gesagt sein, ihr, die ihr die entscheidung scheut, dass ihr schuldig seid, genau ihr.

  19. 19 leo 31. Januar 2010 um 16:02 Uhr

    Dazu aus Frankfurt der „Kegelkreis Preungesheim und anderer gelehrter Gesellschaften Mitglieder“:
    http://hglkp.wordpress.com/

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