Besetzung des Audimax Würzburg

Man kann den übriggebliebenen BesetzerInnen des Audimax nur wünschen, klüger zu handeln, als gestern Nachmittag: Eine Besetzung ist ein Akt des Ungehorsams, gegen den sich die Mehrheit zur Wehr setzen wird, und vor allem die Mehrheit der StudentInnen.

Wenn man als BesetzerInnen ernst genommen werden will, dann sollte man sich nicht, wie heute geschehen, von WirtschaftswissenschaftlerInnen aus dem Hörsaal vertreiben lassen.

Kuscheln war vorgestern.


8 Antworten auf „Besetzung des Audimax Würzburg“


  1. 1 administrator 12. November 2009 um 3:45 Uhr

    mach doch selber mal was, statt immer nur rumzumeckern. du bist doch nur von de mehrheit der studierenden und der arbeiter_innen entfremdet.

  2. 2 evi schmitt 12. November 2009 um 4:04 Uhr

    hahahaha

    http://www.direktbroker.de/news-kurse/details/Politik-News/Audimax-H%C3%B6rsaal+-+W&a/20697621

    Die Hörsaalbesetzer hatten ihre Rechnung aber ohne die Erstsemester der Wirtschaftswissenschaften gemacht. Die kamen pünktlich zur geplanten Vorlesung um 18 Uhr und bestanden darauf, ihren Professor zu hören. Nach einer hitzigen, aber sachlichen Diskussion zwischen beiden Lagern kam es zur Abstimmung. Die Besetzer fügten sich der Mehrheit.

    http://www1.de.indymedia.org/2009/11/265466.shtml
    überschrift:
    Bayerns Studierende auf den Barrikaden
    Besetzungen in Coburg, Würzburg und München

    auf den barrikaden schon, aber wer und wogegen? die jung-bwler haben heute wohl randaliert, aber natürlich gegen die besetzer, wie man sich hätte denken können: im audimax sind nur juristen und bwler.

    warum eigentlich der sog. „audimax“? abgesehen davon, dass das glaube ich kein bisschen der grösste hörsaal ist (bei den naturwissenschaften erinnere ich mich an einen auch sehr greossen), und ausserdem für studis eher abgelegen, ist man da doch automatisch in feindesland.

    ich erinnere mich an winter 1998, wo eine vollversammlung unmittelbar nach strafrecht-at stattfand, und da wunderten sich dann tatsächlich einige, dass der rcds da gross aufsprach, und warum 1/3 da auf einmal juristen waren. die waren einfach sitzen geblieben, und dann hatte man das nun davon. zu recht, dummheit gehört ja auch bestraft.

    das kommt dann wohl davon, wenn man die leute da abholen will, wo sie stehen.bzw wo sie sitzen. nur was will man dann mit ihnen? irgendwie habe ich die leute so satt, die uns immer vorwerfen, wir täten ja nichts; wenn diese leute, statt immerfort am dümmsten, trägsten, reaktionärsten rest der klasse sich zu orientieren, wenigstens zu einem einzigen entschiedenen schritt fähig wären, auf das risiko der konfrontation und isolation hin; im eigenen namen, auf eigene rechnung; einmal etwas tun, danach dürstet es sie doch so sehr, angeblich; aber dieses risiko ist das letzte, das sie eingehen werden, weil sie wohl einfach die menschen führen wollen, um jeden preis, auch, wenn das heisst, dass sie sie nirgendwohin führen werden.

    wenn schon praxis, dann die aktion entschiedener minderheiten, etwas anderes ist heute nicht möglich. und jeden, der irgend etwas anderes verlangt, werde ich weiterhin beissen; als einen, der anpassung predigt, und führen will.

  3. 3 real evil shit 12. November 2009 um 6:49 Uhr

    hahahahahahahahahahahahaha, wenn wer von den arbeitern entfremdet ist dann ja wohl die studenten.. hahahahahahahahaha oh man wie scheisse!!

  4. 4 bennie 13. November 2009 um 12:23 Uhr

    Hat doch gestern bei der 8 Uhr Vorlesung super geklappt…man muss eben sagen, dass die Kavallerie erst relativ spät auf den Plan getreten ist. Die ganze Zeit von ein paar hundert Leuten zusammengeschrien zu werden, ist nicht so einfach, wenn man selbst nur 20 auf seiner Seite hat…man sollte sich wünschen, dass andere Studenten die Zeit übers Wochenende nutzen, um nachzudenken, zu kommen und mitzumachen…

  5. 5 ClaasMayer 15. November 2009 um 11:13 Uhr

    „Hat doch gestern bei der 8 Uhr Vorlesung super geklappt…man muss eben sagen, dass die Kavallerie erst relativ spät auf den Plan getreten ist. Die ganze Zeit von ein paar hundert Leuten zusammengeschrien zu werden, ist nicht so einfach, wenn man selbst nur 20 auf seiner Seite hat…man sollte sich wünschen, dass andere Studenten die Zeit übers Wochenende nutzen, um nachzudenken, zu kommen und mitzumachen… “

    Haha!

  6. 6 HansDampf 16. November 2009 um 17:39 Uhr

    War am Wochenende mal da um mir die Sache mal anzuschauen und befragte einen der Retter unseres Planenten, was denn so die Ziele dieser Demonstration seien. Als er seinen Mund öffnete verzauberte mich sogleich der duft seines Mundwasser (ich denke es war Doppelkorn für 3,99 die Flasche) und es schoss mir ein überzeugtes „ähhhhhh“ entgegen. Der gute Mann versuchte sich anschließend bei seinen Mitkämpfern zu informieren. Das reichte mir zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits und ich war überzeugt von der zielführenden Arbeit, welche unsere „Studenten“ dort für uns verrichten. Es ist schön zu sehen, wie unsere Vorzeigedemokraten sich für ihre Sache einestzen und vor allem auch zu 100% dahinterstehen. Weiter so, ihr seid spitze!!!

  7. 7 @hans Dampf 16. November 2009 um 22:30 Uhr

    ich finde es einfach fies von dir, wie du versucht, die tatsächlichen gegebenheiten zu vedzerren. Dises Menschen schlafen dort, haben jeden tag arbeit in ihren gruppen und diskutieren im plenum.

  1. 1 Würzburg - Blog - 11 Nov 2009 Pingback am 13. Januar 2010 um 21:32 Uhr
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