Bands, die Würzburg braucht #1

Heute: Styckwaerk. Besser kann man das studentische Milieu nicht verkörpern. Schon mit 20 klingen wie die Toten Hosen? Über Oberschülerprobleme zetern? Das Vollgefühl der eigenen Wichtigkeit hinter gefälschter Selbstironie verstecken?

Hörprobe.

Soll man dazu ernsthaft ein Wort sagen? Man lässt es lieber bleiben.

und keine Texte mehr von Borchert
über das, was einmal war.

Borchert! Poesie! Man schüttelt den Kopf. Was die gymnasiale Oberstufe für Schäden anrichten kann.

Bin ich überhaupt normal?

fragt sich der Sänger weiter. Gerne geben ihm den Bescheid: Ja, und wie. Du bist eine Durchschnittsexistenz in jeder Hinsicht. Mehr als das, du bist zum Entsetzen langweilig. Zustände, in denen so ein Haufen Tröpfe behaupten kann, „Punkrock“ zu machen, gehören bis aufs letzte bekämpft.

Nieder mit dem studentischen Milieu. Das ist die einzige Lehre aus diesem traurigen Kapitel.


1 Antwort auf „Bands, die Würzburg braucht #1“


  1. 1 Kümmel 18. November 2008 um 20:27 Uhr

    Ihr seid so gemein:-(

Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.