Zur Krise #1

Emanzipation oder Barbarei bespricht kurz ein paar Ansichten (Heinrich und Trenkle) zur gegenwärtigen Krise; wenn man die beiden Namen kennt, kennt man eigentlich auch schon die Ansichten, bevor man deren (dort verlinkte) Texte gelesen hat. Lohnen mag es sich trotzdem.

Einen brauchbaren Text darüber, was eigentlich eine Überakkumulationskrise sein, hat Emanzipation oder Barbarei aber genausowenig aus dem Netz fischen können wie wir; ausser einem wikipedia-link, der aber rein gar nicht weiterhilft, und Sachen hauptsächlich aus dem (Ex-)Krisis-Umfeld, die aber leider auch so ihre jeweilige Schlagseite haben.

Eine gute Zusammenfassung wird also nach wie vor gesucht.


3 Antworten auf „Zur Krise #1“


  1. 1 Juli 13. Oktober 2008 um 10:08 Uhr

    Ja, was richtig gutes zum Begriff habe ich bislang auch noch nicht finden können. Letztlich so etwas wie das Gegenteil einer „Unterkonsumtionskrise“, was die Sache auch nicht einfacher macht. Bei der Unterkonsumtionskrise konsumieren die Leute zu wenig. Ein bisschen so, wie wir uns das immer beim Keynesianismus vorstellen. Es fließt sozusagen zu wenig Geld in den Wirtschaftskreislauf. Bei der Überakkumulationskrise isses dann andersrum: da gibt es zu viel Geld. Die Unternehmen haben so viel Gewinne gemacht, dass sie die Kohle nicht ordentlich anlegen können. Etwas von dem akkumulierten ist über, sozusagen. Aber wenn ich mal was zur Begriffsgeschichte finden sollte, werd ich’s hier posten….

  2. 2 administrator 13. Oktober 2008 um 23:17 Uhr
  3. 3 tipp 14. Oktober 2008 um 7:56 Uhr
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