„The Falcon Five“!

20 Uhr. 7.Juli. 2007. Cafe Cairo . Chefredakteur mit Finger in der Nase. Auftritt The Falcon Five. Die Protagonisten begrüßen sich.

Chefredakteur: Liebe Falcons, schön euch hier vor dem Cairo begrüßen zu dürfen und im Rahmen eurer Releaseparty ein Interview mit euch zu führen.
Labse: yeah!
Chefredakteur: Zum Einstieg eine Frage, die gewiss schon oft gestellt worden ist.
Welche Bands haben eure Musik, ja, euer künstlerisches Schaffen beeinflusst?
Falcons: In erster Linie Staatsgewichse und Bullensack, jedoch auch AC/DC, Thin Lizzy und selbstverständlich auch die Stones.
Chefradakteur: Eine Frage, mit der ihr immer wieder konfrontiert werdet und die Interviewer es in ihren Zeitungen nicht richtig vermitteln ist, sehr ihr euch als Teil einer Szene bzw. was ist das für euch?
Danny: Eine Szene gibt es im Theater, es handelt sich dabei um einen Teil eines Aktes.
Andi: Ich bin Mitglied der Volvofahrerszene.
Chefredakteur: Danke, endlich konnte diese Frage aus der Welt geschafft werden. Jedoch brennt unserer Redaktion etwas auf den Zehennägeln und zwar, was halten denn The Falcon Five von der neuen Drucksache „Letzter Hieb“?
Labse: Ein nobler Ansatz, jedoch sollte ein bisschen mehr Rücksicht auf Orthographie genommen werden. Vielleicht mal einen ausgebildeten Lektor einstellen.
Danny: Ich habe den Letzen Hieb an der Araltankstelle in der Zellerau das erste Mal am Stehtisch in den Händen gehalten. Dort kann man gut Bier trinken. Wenn es Jörg Finkenberger schafft, in einem Satz weniger als zwei Kommas zu verwenden, spendier ich ein Bier.
Falcons: Kurz zum Interview, wir wollen auf alle Fälle die Möglichkeit einer Gegendarstellung eingeräumt haben. Und jetzt eine Gegenfrage: wie war das große Fest in Frammersbach?

Auftritt Sozpäd vom Cairo. Dieser schaut irritiert.

Chefredakteur: Naja, sieh sehen ja, der Plan ist einfach, wir lassen Benzin in die ganze Anlage laufen und wenn die Ameisen versuchen sollten die Gräben zu überqueren, zünden wir das Zeug einfach an und sehen zu, wie sie alle verbrennen.
Labse: Wenn du glaubst, du kommst kostenlos rein, kannst du das vergessen.
Sozpäd: Nein, wenn die Neun Sieben – Journalisten freien Eintritt haben, so darf der „Letzte Hieb“ diesen Luxus auch genießen. (Sozpäd ab)
Chefredakteur: Oi! Vielen Dank, dass ihr Zeit für mich hattet.
Falcons: Staat, hau ab!

Ein Technobus fährt vor. Technobus ab. Alle schauen dem Bus nostalgisch nach, alle ab.
Fortsetzung: Klare, 6 Ämtertropfen. – Keine Fortsetzung.

Im Anschluss an die Szene konnte ich mich selbst von The Falcon Five überzeugen lassen.
Bombastisch und quasi furchterregend wirkte die Band, als sie unter der Rocky Fanfare auf die Bühne schwebte. Mit seiner goldenen Maske blendete der Sänger Andi die tobende Menge, bevor er im Takt der Drums die Show mit wilden Körperbewegungen im Angesicht des schäumenden Publikums einläutete, um dann, nachdem die Kollegen den Höllensturm in Bewegung gesetzt hatten, wie ein wild gewordener Habicht durch die Menge zu rasen. Die Menge tobte und ließ sich dies die ganze dreiviertel Stunde nicht nehmen. Gegen Ende erhielten die Falcons von ihren Freunden, den blaue Bären, dem Esel und den verrückten Hühnern Unterstützung, die das skurrile und surrealistische Bild mit ihren an Gogotänzer erinnernden Tanzformationen, neben den Falcons, hinter den Falcons, zwischen Falcons und über den Falcons, auf die Spitze und wiederum zu Grund jeder Toilettenschüssel trieben. Genial, jeder Augenblick ein Genuss. The Falcon Five wird nicht nur in Würzburg, sondern auch in vielen anderen Clubs abgefeiert werden. Das kann ich euch versprechen. Platte kaufen, abfeiern!

6-Song Debut-EP The Falcon Five “We are Falcon and you don`t”
Vinyl on Narshardraa Records, Cd on Altin Village!

http://www.thefalconfive.de.tf
http://www.myspace.com/thefalconfive

Das Interview führte Schlonzo der Geachtete


2 Antworten auf „„The Falcon Five“!“


  1. 1 paula 13. Oktober 2007 um 18:19 Uhr

    usted es falcom el cantante cristiano..

  2. 2 Tomte für mich 23. Juni 2008 um 0:20 Uhr

    So und jetzt erst mal Tomte für mich, I am Tomte and you are not. Oder so ähnlich.

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